EU-Erweiterung in der Praxis – Internationales Risikomanagement EU Enlargement in Practice – International Risk Management Tagungsband des 16. Europäischen Zollrechtstags des EFA am 17./18. Juni 2004 in Graz
Prof. Dr. Reginhard Henke (Hrsg.)
EU-Erweiterung in der Praxis – Internationales Risikomanagement
Mit Spannung wurde von Politik, Wirtschaft und Verwaltung der 1. Mai2004 erwartet. Mit der EU-Erweiterung wurden Hoffnungen, aber auchBefürchtungen verknüpft. Der 16. Europäische Zollrechtstag hat kurz nachdiesem Termin den Austausch erster Erfahrungen aus wirtschaftspolitischerund zollrechtlicher Perspektive auf die Agenda gesetzt. Vertreter aus altenund neuen Mitgliedstaaten diskutierten darüber hinaus Strategien zurBekämpfung der Produktpiraterie und das neue EU-Energiesteuerrecht.
Die weltweite Bedrohung durch Terrorakte hat Begriffe wie „Risiko“ und“Risikomanagement“ zu Katalysatoren für vielfältige Neuerungen im internationalenZoll- und Außenwirtschaftsrecht werden lassen. Nun gilt es,die legitimen Sicherheitsinteressen auf der einen mit dem Bedürfnis nacheiner liberalen Weltwirtschaftsordnung auf der anderen Seite in Ausgleichzu bringen. In Graz wurden am „Runden Tisch“ diese für Wirtschaft undAdministration gleichermaßen existenziellen Fragen ausgiebig verhandelt.
EU Enlargement in Practice – International Risk Management
The worlds of politics, the economy and the administration eagerly awaitedMay 1, 2004. The EU enlargement was tied up to both hopes and fears.The 16th European Customs Conference provided an opportunity toexchange first experiences on economic perspectives and customs law.Representatives from old and new member states also discussed strategiesfor fighting the pirating of products and the new EU energy tax law.
The global threat of acts of terrorism has turned concepts such as „risk“and „risk management“ into catalysers for innovation in internationalcustoms law and the law of foreign trade. It is now time to find a balancebetween the legitimate interests of security on the one hand and theneeds of a liberal world economic order on the other. These issues, whichare existential for the economy and the administration alike, have beendiscussed around the „round table“ in Graz.